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Spartipps

Die 50-30-20-Regel: Budgetieren wie ein Schwabe

2. April 2026

Die einfachste Budgetregel der Welt — und warum der Schwabe sie auf 60-20-20 anpassen würde.

Bei der 50-30-20-Regel teilst du dein Nettoeinkommen in drei Kategorien auf:

  • 50% für Bedürfnisse: Miete, Lebensmittel, Versicherungen, Transport
  • 30% für Wünsche: Restaurantbesuche, Reisen, Entertainment
  • 20% für Ersparnisse: Sparplan, ETF, Notgroschen

Beispiel mit 2.500€ Nettoeinkommen

KategorieProzentBetrag
Bedürfnisse50%1.250€
Wünsche30%750€
Ersparnisse20%500€

Die Schwaben-Variante: 60-20-20

Ein echter Schwabe würde die Regel anpassen:

KategorieProzentBetrag
Bedürfnisse60%1.500€
Wünsche20%500€
Ersparnisse20%500€

Warum? Weil der Schwabe bei den Wünschen spart, nicht bei der Qualität. Lieber weniger ausgehen, aber dafür gut essen daheim.

So setzt du die Regel um

  1. Nettoeinkommen ermitteln — was nach Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt
  2. Fixkosten auflisten — Miete, Strom, Versicherungen, Abo-Kosten
  3. Budget für Wünsche festlegen — ein fester Betrag, nicht "was übrig bleibt"
  4. Sparrate automatisieren — Dauerauftrag am Monatsanfang aufs Sparkonto
  5. Monatlich prüfen — passt die Verteilung noch?

Warum 20% Sparen realistisch ist

Bei 2.500€ netto sind 500€ Sparrate ambitioniert aber machbar. Nach 10 Jahren hast du 60.000€ auf der Seite — ohne Zinsen. Mit einem ETF-Sparplan bei 5% Rendite wären es sogar ca. 78.000€.

Fazit

Die 50-30-20-Regel ist der einfachste Einstieg ins Budgetieren. Schreib dir heute Abend deine drei Kategorien auf — der Schwabe in dir wird es dir danken.